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Kurzinformation zum Stand der Bauarbeiten im Turmraum der Kirche Lindenberg

10 August 2014

Liebe Besucher unserer Internetseite,
nachdem im vorigen Jahr die Bauarbeiten im Turmraum begonnen haben und dabei wertvolle mittelalterliche Wandmalereien zutage traten, wurden in diesem Jahr diese Zeugnisse aus vergangenen Zeiten von einem Restaurator gesichert und z. T. wiederhergestellt. Es handelt sich um Bilder des Hlg. Christopherus – wie passend platziert: trägt er Christus sinnbildlich über die Schwelle vom Kirchenschiff in den Turmraum? Inzwischen sind die Planungsarbeiten durch das Architektenbüro Heinz abgeschlossen. Wenn Herr Schalinski – Baubeauftragter des Kirchenkreises – dagegen keine Einwände hat, kann nach einer beschränkten Ausschreibung der Einbau des Fußbodens, der Glasverbindungstür und der Heizung stattfinden. Der Kirchengemeinderat stimmte den Plänen bereits zu und der FV hat in seiner Vollversammlung am 5. 4. 2014 ein unbedingtes Fertigstellen des Raumes noch in diesem Kalenderjahr geplant. Vorgesehen ist dafür der September. Bei Einhaltung des Zeitplanes können wir den Einzug entweder zum Erntedankfest oder zum Reformationstag feiern. Es ist schon sehr wichtig, dass der Raum vor dem Winter bezugsfertig wird, da das Pfarrhaus in Lindenberg in gute Hände verkauft worden ist und uns deshalb aber der Gemeinderaum in Lindenberg fehlt.
Bitten wir den HERRN um ein gutes Gelingen!

Petra Czesnick

Eitel Sonnenschein über der Winterkirche

18 Juni 2014

Der Nordkurier, Demminer Zeitung berichtete am 17.06.2014 mal wieder über unsere Lindenberger Kirche folgendes:

 

Von Jana Otto

Nachdem im vergangenen Oktober historische Zeichnungen in der Lindenberger Kirche aufgetaucht waren,  wurden die Bauarbeiten an der Winterkirche erst einmal
gestoppt. Jetzt nimmt das Projekt Winterkiche wieder Fahrt auf.

 

Hanns_Ludwig_Viebahn

Optimistischer Blick: Hanns- Ludwig Viebahn. FOTO: JOT

LINDENBERG. „Wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr fertig wird“, sagt Hanns-Ludwig Viebahn, Vorsitzender des Kirchfördervereins. Unter dem 2013 neu aufgestellten Lindenberger Kirchturm soll auf knapp
25 Quadratmetern ein Raum entstehen, der in der kalten Jahreszeit für Gottesdienste und andere kirchgemeindliche Arbeit genutzt werden kann. Der große Vorteil: Der durch eine Glaswand mit dem Kirchenschiff verbundene Raum lässt sich gerade im Winter viel einfacher beheizen – währenddessen die Gemeindeglieder nicht auf den Blick auf den schönen Lindenberger Altar verzichten müssen. Der Optimismus des Fördervereins-Vorsitzenden ist nicht unbegründet. Schließlich sind ein Großteil der Arbeiten bereits erledigt. Es wurden Wände verputzt, Lichtbänder eingesetzt, die Elektrik für die Wärmestrahler verlegt. Was momentan noch fehlt, ist der Fußbodenbelag sowie die besagte Glaswand. Doch die kann erst eingebaut werden, wenn ein Restaurator den Torbogen genauer unter die Lupe genommen hat. Während der Bauarbeiten waren dort nämlich im vergangenen Oktober historische Zeichnungen freigelegt worden, die solange im Verborgenen schlummerten. „Dieser ursprüngliche Eingang ist nach dem Kirchturmbrand 1920 zugemauert worden, um die Kirche abzudichten“, weiß Hanns-Ludwig Viebahn. Erst das Feuer, dann das jahrzehntelange Regenwasser haben ihre Spuren am alten Gemäuer und an den vergessenen Zeichnungen hinterlassen. Um noch zu retten, was erhalten geblieben ist, nimmt sich in diesen Tagen ein Restaurator der Sache an. Wenn er sein Werk vollendet hat, können auch die restlichen Arbeiten vollbracht werden. Vorausgesetzt, der Kirchgemeinderat kann auf seiner nächsten Sitzung noch ausstehende Entscheidungen treffen. So ist derzeit beispielsweise noch nicht klar, welchen Fußbodenbelag die Winterkirche bekommt. Holz, Beton oder Fliesen stehen zur Diskussion. Hanns-Ludwig Viebahn und seine Mitstreiter im Förderverein haben ihre Entscheidung diesbezüglich schon getroffen. „Die Mehrzahl tendiert zu Holz“, sagt der Vorsitzende. Doch egal, was schließlich verlegt wird, eines steht für Hanns-Ludwig Viebahn schon jetzt fest: „Unsere Kirche hat durch diesen Bau mächtig gewonnen.“

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 17.06.2014