Archiv für August 2012

A- Capella- Chor gibt Benefizkonzert

26 August 2012

Der Nordkurier berichtete in seiner Ausgabe vom 22.08.2012:

 

Der A-capella-Chor Demminer Land gibt ein weiteres Konzert in der Pensiner Kirche. FOTO: GEORG WAGNER

 

LINDENBERG/PENSIN. Der A-capella-Chor Demminer Land gestaltet ein Benefizkonzert für die weitere Sicherung der Lindenberger Kirche. Die Kirchengemeinde hofft natürlich auf viel Publikum für einen guten Erlös zur Sanierung der Kirche. Aber auch die Pensiner Kirchengemeinde soll vom Chor bedacht werden. „Nach dem Weihnachtskonzert hofft man hier auf weitere Konzerte“, sagt Chorleiter Klaus Richter. Man werde allen Wünschen gerecht. Am Sonnabend, 1. September, tritt der A-capella-Chor Demminer Land nach der erfolgreichen Uraufführung in Letzin mit dem neuen musikalisch-literarischen Programm unter dem Titel „Schpil mir a Lidele“ um 16 Uhr in der Kirche Pensin und um 19 Uhr in der Kirche Lindenberg auf. In dem Programm gestaltet der Chor unter der Leitung von Klaus Richter eine Reise vom Jiddischen Schtetl mit Liedern und Texten der osteuropäischen Juden bis nach New York mit bekannten Broadway-Melodien. Eine besondere Note erhält dieses Konzert durch die einfühlsame Klarinettenbegleitung von Thomas Guderle, der das Programm auch durch Klezmermusik bereichert.  gh/kr

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 22.08.2012

Nordkurier berichtet: Doch nicht ausgemustert – Glocke kommt in den Turm

19 August 2012

Am Freitag, den 17.08.2012, berichtete der Nordkurier in der Demminer Zeitung:

 

Damit die Kirchenglocke in Lindenberg wieder geläutet werden kann, muss ein neuer Glockenstuhl her. FOTO: K. GEHRKE

 

Von unserem Redaktionsmitglied Jana Otto

 

Dem neuen Kirchturm in Lindenberg fehlt es momentan noch an Leben: eine Glocke fehlt. Nun soll Abhilfe geschaffen werden.

 

LINDENBERG. Etwas wird es wohl noch dauern, bis die Kirchenglocke in Lindenberg die Gläubigen wieder zum Gottesdienst einlädt. Denn bevor ihr Klang über die Felder tönt, muss erst ein neuer Glockenstuhl angefertigt werden. „Der Auftrag ist bereits erteilt, wir hoffen, dass es bald losgeht“, sagt Pastorin Else Bernds-Fischer. Damit kommen die Lindenberger ihrem Traum von einer Kirche mit Turm und Glocke einen ganzen Schritt näher. Die alte Kirchenglocke, die jahrelang am Boden stand, weil der Turm einst abgebrannt war, wurde bereits während der Bauzeit des Turmes per Kran in die Glockenstube gehievt. Was anfangs beim Experten, dem Glockensachverständigen der evangelischen Kirche, gar nicht gut ankam: Die Glocke hatte nämlich nur noch Bestandsschutz, solange sie am Boden war, hieß es. Doch mittlerweile konnte Entwarnung gegeben werden, wie die Pastorin mitteilte. „Wir hatten großes Glück, dass sie nun doch noch genutzt werden kann“, schätzt Else Bernds-Fischer ein. Allerdings
fehlt in dem neuen Turm, der eine Glockenstube hat, noch der entsprechende Glockenstuhl. Dieser soll nun aber gebaut werden, damit wenigstens eine erklingen kann. Doch die Kirchengemeinde denkt schon weiter und plant gleich, dass in Lindenberg einst vielleicht zwei oder sogar drei Glocken läuten werden. Laut der Pastorin sei der Glockensachverständige nach wie vor auf der Suche nach einem zweiten Pendant. Allerdings sei das nicht so einfach, schließlich müssen beide vom Klang her zueinander passen und harmonieren. „Und da etwas Passendes zu finden, ist wirklich nicht ganz einfach“, weiß Else Bernds-Fischer. Sie hofft, dass der neue, hölzerne Glockenstuhl noch in diesem Herbst fertig wird. Möglich ist diese Neuerrichtung nur, weil die evangelische Kirche Patronatsmittel dafür freigegeben habe, wie die Pastorin sagte.

 

Kontakt zur Autorin
j.otto@nordkurier.de

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 17.08.2012