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Lindenbergs kleine Kirchen-Königin erklingt nun wieder ganz romantisch

4 Januar 2015

Der Nordkurier, Demminer Zeitung berichtete am 29.12.2014 folgendes:

 

Klein, aber fein: Die Orgel in der Lindenberger Dorfkirche klingt nach ihrer Restaurierung nun wieder so romantisch wie vor fast 150 Jahren von Barnim Grüneberg intoniert.    Foto: Thoralf Plath

Klein, aber fein: Die Orgel in der Lindenberger Dorfkirche klingt nach ihrer Restaurierung nun wieder so romantisch wie vor fast 150 Jahren von Barnim Grüneberg intoniert. Foto: Thoralf Plath

 

von Thoralf Plath

 

O du fröhliche: Rechtzeitig zum Heiligabend wurden die Orgelbauer fertig! Jetzt „stimmt“ sie wieder, die Dorfkirche von Lindenberg: Die kleine Grüneberg- Orgel hat ihre Stimme zurück. Schön und klar wie vor 150 Jahren.

 

Lindenberg. Waltraud John freut sich immer noch, auch zwei Tage nach Weihnachten. „Gespielt wurde sie ja vorher auch, aber da waren eben viele Töne kaputt. Jetzt klingt sie doch ganz anders“, sagt die Küsterin der Lindenberger Dorfkirche. „Und das an Heiligabend, die Kirche voll und dann Weihnachtslieder mit der renovierten Orgel, das war natürlich besonders schön.“

 

Nun „stimmt“ sie also auch wieder, Lindenbergs gotische Wehrkirche auf ihrem Hügel am Rand des Augrabentals. Erst drei Jahre ist es her, seit sie ihren spitz aufragenden Turm wiederbekam, und nun klingt auch die in der Empore hineinkomponierte Orgel wieder so, wie sie der berühmte Stettiner Orgelbaumeister Barnim Grüneberg anno 1867 geschaffen hatte: ausgeprägt romantisch, mit elf weich intonierten Registern.

 

Die Schäden an dem fast 150 Jahre alten Instrument seien „beträchtlich“ gewesen, entsinnt sich der Orgelbeauftragte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, Stefan Zeitz. Und lobt die Arbeit Andreas Arnolds und seiner Firma „Mecklenburger Orgelbau“ aus Plau am See: Nach der umfangreichen Restaurierung komme das Klangbild dem romantischen Original Grünebergs nun wieder sehr nahe.

 

Das fand zur Einweihung im Advent auch Kirchenmusikdirektor Thomas Beck, als Demminer Kantor mit Meister Grünebergs romantischen Klängen bestens vertraut: Auch die Demminer Orgel, ursprünglich ein Werk des Berliner Carl August Buchholz, ist im 19. Jahrhundert von dem Stettin Genie erweitert worden und zählt heute zu den bedeutendsten Romantik- Instrumenten im Ostseeraum.

 

Mit so einer Perle kann die Lindenberger Grüneberg- Orgel natürlich nicht mithalten. Doch die Musikauswahl des Einweihungkonzertes, eingespielt mit der Kleinen Kantorei aus Demmin und von Prätorius bis zu Benjamin Britten reichend, zeigte, das auch diese kleine Königin der Sakralmusik ein Publikum zu bezaubern versteht.

 

Mit Lindenberg hat Pastorin Else Bernds- Fischer in ihrem Pfarrbereich nun die dritte restaurierte Orgel – nach Schwichtenberg und Hohenbollentin im vorigen Jahr. Möglich wurde das unter anderem durch eine Spende des Demminer Orgelfördervereins, der sich die Rettung gerade der kleinen Dorfkirchen- Orgeln zu einer seiner vornehmsten Aufgaben gemacht hat.

 

Kontakt zum Autor

t.plath@nordkurier.de

 

 

Und so klingt die Orgel jetzt:

Pièce d’Orgue von Johann Sebastian Bach, gespielt von KMD Thomas K. Beck

 

Orgelkonzert mit Chorgesang zur Orgel- Wiedereinweihung

4 Dezember 2014

Adventliche Chor- und Orgelmusik erklingt in der

Kirche Lindenberg
am Freitag, den 12. 12. 2014
um 19.00 Uhr
Konzert zur Wiedereinweihung der Orgel
mit der Kleinen Kantorei
unter der Leitung von KMD Th. K. Beck

Zur Förderung der Kirchenmusik in unserer Gemeinde wird
am Ende des Konzertes um eine Spende gebeten.

Die Kirche ist beheizt, für warme Getränke wird gesorgt.

Adventsliedersingen

18 November 2014

Herzliche Einladung für alle, denen das Singen von Advents-
und Weihnachtsliedern Freude bereitet :

donnerstags, um 19.00 Uhr

im Gemeinderaum des Lindenberger Kindergartenhauses

Ihr Singekreis des FV Kirche Lindenberg e.V.

Kurzinformation zum Stand der Bauarbeiten im Turmraum der Kirche Lindenberg

10 August 2014

Liebe Besucher unserer Internetseite,
nachdem im vorigen Jahr die Bauarbeiten im Turmraum begonnen haben und dabei wertvolle mittelalterliche Wandmalereien zutage traten, wurden in diesem Jahr diese Zeugnisse aus vergangenen Zeiten von einem Restaurator gesichert und z. T. wiederhergestellt. Es handelt sich um Bilder des Hlg. Christopherus – wie passend platziert: trägt er Christus sinnbildlich über die Schwelle vom Kirchenschiff in den Turmraum? Inzwischen sind die Planungsarbeiten durch das Architektenbüro Heinz abgeschlossen. Wenn Herr Schalinski – Baubeauftragter des Kirchenkreises – dagegen keine Einwände hat, kann nach einer beschränkten Ausschreibung der Einbau des Fußbodens, der Glasverbindungstür und der Heizung stattfinden. Der Kirchengemeinderat stimmte den Plänen bereits zu und der FV hat in seiner Vollversammlung am 5. 4. 2014 ein unbedingtes Fertigstellen des Raumes noch in diesem Kalenderjahr geplant. Vorgesehen ist dafür der September. Bei Einhaltung des Zeitplanes können wir den Einzug entweder zum Erntedankfest oder zum Reformationstag feiern. Es ist schon sehr wichtig, dass der Raum vor dem Winter bezugsfertig wird, da das Pfarrhaus in Lindenberg in gute Hände verkauft worden ist und uns deshalb aber der Gemeinderaum in Lindenberg fehlt.
Bitten wir den HERRN um ein gutes Gelingen!

Petra Czesnick

Hier wurde vor 500 Jahren gemahlt

30 Juni 2014

Der Nordkurier berichtete am 24.06.2014 über die Gewölbemalereien in der Lindenberger Kirche und schrieb Folgendes:

 

Von Jana Otto

Wie ein unvollständiges Puzzle wirken die historischen Zeichnungen am Torbogen in der Lindenberger Kirche. Mutmaßungen, was auf dem Torbogen abgebildet sein könnte, gab es viele. Ein Restaurator löste jetzt das Rätsel.

 

Restaurator Simon Gebler (rechts) erklärt Pastorin Else Bernds-Fischer und Thomas Herold, welche Stellen der mittelalterlichen Malerei er noch ausbessern möchte. FOTO: JANA OTTO

Restaurator Simon Gebler (rechts) erklärt Pastorin Else Bernds-Fischer und Thomas Herold, welche Stellen der mittelalterlichen Malerei er noch ausbessern möchte. FOTO: JANA OTTO

LINDENBERG. Bäume und Häuser, Fragmente eines wallenden Gewandes, ein Bein, das im Wasser steht, und ein kleiner Fuß – mehr ist kaum zu erkennen am Torbogen. Für den Laien ein komplettes Durcheinander. Doch für Diplom-Restaurator Simon Gebler ergeben sie sehr wohl einen Sinn. „Das ist der Heilige Christophorus, der mit dem Jesus- Kind auf dem Arm durch das Wasser schreitet“, erläutert Simon Gebler. Daran besteht für den Fachmann kein Zweifel. Simon Gebler ist sich ziemlich sicher, dass einst der gesamte Torbogen so bemalt war. Heute ist gerade mal noch ein Drittel zu erkennen. Lange Zeit lagen die Zeichnungen unter Steinen
verborgen. Erst im Zuge der Bauarbeiten für die entstehende Winterkirche wurden die Zeichnungen (wieder) entdeckt. Der Torbogen wurde nach dem Brand des Kirchturms im Jahr 1920 zugemacht und war Teil einer Außenmauer. Die Verwitterung über die vergangenen Jahrzehnte hat den Zeichnungen arg zugesetzt, umso glücklicher ist Pastorin Else Bernds-Fischer, dass sich jetzt ein Restaurator der Mauer annimmt. Denn diese Fragmente, auch da ist sich Simon Gebler sicher, sind mit großer Wahrscheinlichkeit die ältesten Zeichnungen, die sich in der Lindenberger Kirche finden lassen. Kirchenaufzeichnungen zufolge wurden die Wände im Kirchenschiff 1597 bemalt. Es ist gut möglich, dass der Torbogen zu dieser Zeit schon fertig war. „Wenn man sich die Farben und die Technik anschaut, bestätigt das die Vermutung, dass es sich hier um die ursprünglichste Form handelt“, sagt Simon Gebler. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden viele Bilder einfach übertüncht. Während viele andere Zeichnungen in dem Gotteshaus in den 1950er Jahren bereits eine Restaurierung
erfahren haben, blieb der Torbogen davon ausgenommen. „Das ist definitiv noch die Originalfarbe“, meint der Fachmann. Der mittelalterliche Kirchenmaler habe sein Handwerk verstanden, lobt Simon Gebler. In den noch frischen Putz hatte der Künstler die Zeichnungen einst eingebracht, so dass Putz und Farbe miteinander verschmolzen. Dabei musste jeder einzelne Pinselstrich akurat sitzen. „Die Bilder zeigen einen ganz schnellen Pinselduktus, da steckt richtiges Können hinter“, ist selbst Simon Gebler fasziniert. Auf die Frage, ob er das einstige Bild auf dem Torbogen nicht komplett wiederherstellen könne, schüttelt der Fachmann nur müde lächelnd den Kopf. „Ich sorge dafür, dass das, was jetzt noch vorhanden ist, für die Zukunft erhalten bleibt“, sagt Simon Gebel. Also nichts da mit Vervollständigung. Ganz behutsam retuschiert der Experte einzelne Stellen, damit sie für das Auge des Betrachters wieder eine Einheit bilden. Dabei versucht Simon Gebler gar nicht erst, dem Stil des mittelalterlichen Kirchenmalers möglichst nahe zu kommen. „Später soll ja erkennbar sein, was ist Original und was ist hinzugekommen“, erläutert der Restaurator. Dass es ausgerechnet der Heilige Christophorus ist, der auf dem Torbogen gezeigt wird, ist für Simon Gebler nichts Ungewöhnliches. „Gerade in Eingangsbereichen von Kirchen gibt es ganz viele vergleichbare Darstellungen.“

 

Kontakt zur Autorin
j.otto@nordkurier.de

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 24.06.2014

Eitel Sonnenschein über der Winterkirche

18 Juni 2014

Der Nordkurier, Demminer Zeitung berichtete am 17.06.2014 mal wieder über unsere Lindenberger Kirche folgendes:

 

Von Jana Otto

Nachdem im vergangenen Oktober historische Zeichnungen in der Lindenberger Kirche aufgetaucht waren,  wurden die Bauarbeiten an der Winterkirche erst einmal
gestoppt. Jetzt nimmt das Projekt Winterkiche wieder Fahrt auf.

 

Hanns_Ludwig_Viebahn

Optimistischer Blick: Hanns- Ludwig Viebahn. FOTO: JOT

LINDENBERG. „Wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr fertig wird“, sagt Hanns-Ludwig Viebahn, Vorsitzender des Kirchfördervereins. Unter dem 2013 neu aufgestellten Lindenberger Kirchturm soll auf knapp
25 Quadratmetern ein Raum entstehen, der in der kalten Jahreszeit für Gottesdienste und andere kirchgemeindliche Arbeit genutzt werden kann. Der große Vorteil: Der durch eine Glaswand mit dem Kirchenschiff verbundene Raum lässt sich gerade im Winter viel einfacher beheizen – währenddessen die Gemeindeglieder nicht auf den Blick auf den schönen Lindenberger Altar verzichten müssen. Der Optimismus des Fördervereins-Vorsitzenden ist nicht unbegründet. Schließlich sind ein Großteil der Arbeiten bereits erledigt. Es wurden Wände verputzt, Lichtbänder eingesetzt, die Elektrik für die Wärmestrahler verlegt. Was momentan noch fehlt, ist der Fußbodenbelag sowie die besagte Glaswand. Doch die kann erst eingebaut werden, wenn ein Restaurator den Torbogen genauer unter die Lupe genommen hat. Während der Bauarbeiten waren dort nämlich im vergangenen Oktober historische Zeichnungen freigelegt worden, die solange im Verborgenen schlummerten. „Dieser ursprüngliche Eingang ist nach dem Kirchturmbrand 1920 zugemauert worden, um die Kirche abzudichten“, weiß Hanns-Ludwig Viebahn. Erst das Feuer, dann das jahrzehntelange Regenwasser haben ihre Spuren am alten Gemäuer und an den vergessenen Zeichnungen hinterlassen. Um noch zu retten, was erhalten geblieben ist, nimmt sich in diesen Tagen ein Restaurator der Sache an. Wenn er sein Werk vollendet hat, können auch die restlichen Arbeiten vollbracht werden. Vorausgesetzt, der Kirchgemeinderat kann auf seiner nächsten Sitzung noch ausstehende Entscheidungen treffen. So ist derzeit beispielsweise noch nicht klar, welchen Fußbodenbelag die Winterkirche bekommt. Holz, Beton oder Fliesen stehen zur Diskussion. Hanns-Ludwig Viebahn und seine Mitstreiter im Förderverein haben ihre Entscheidung diesbezüglich schon getroffen. „Die Mehrzahl tendiert zu Holz“, sagt der Vorsitzende. Doch egal, was schließlich verlegt wird, eines steht für Hanns-Ludwig Viebahn schon jetzt fest: „Unsere Kirche hat durch diesen Bau mächtig gewonnen.“

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 17.06.2014

 

 

2 neue Fotos von der Kirche Lindenberg

18 Mai 2014

Wie versprochen habe ich nun endlich ein Luftbild von der Kirche Lindenberg, welches ich während meiner Fahrt mit dem Heißluftballon am 29.04.2014 mit dem Ballonteam Usadel, von Lindenberg nach Teterow, gemacht habe, online gestellt. Zudem hat mein Freund Sebastian noch ein Foto von unserer schönen Kirche im Mai 2014 gemacht. Man findet die Fotos unter der Rubrik „Kirche“.

Besuch des Propstes Herrn Panknin und Frau Dr. Scheeler im Rahmen der Visitation der Kirchengemeinde Hohenbollentin – Lindenberg am 31. 3. 14

5 Mai 2014

Große Wertschätzung der Arbeit des Fördervereins und Dank des PEK für das große ehrenamtliche Engagement wurde den anwesenden Mitgliedern von den Visitierenden übermittelt. An diesem Montagabend wurde über die Planung und die Errichtung des Kirchturmes, über den Einbau eines Turmraumes, über Arbeitseinsätze am und im Turm und auf dem Friedhof und über die sängerischen Aktivitäten einiger Frauen – also über 20 Jahre Vereinsgeschichte – erzählt. Es kamen Ziele, Wünsche, auch Rückschläge zur Sprache. Als Nahziel wurden dabei deutlich die Fertigstellung des Turmraumes und die Sanierung der Grüneberg-Orgel ins Visier genommen. Die Neudeckung des Kirchendaches und der vom Architekten Heinz mit projektierte Anbau an den Kirchturm bleiben als Fernziele auf der Liste des Fördervereins. Mit einer Vor-Ort-Besichtigung klang der sehr erfreuliche Frühlingsabend aus.

Einladung zur Vollversammlung des Fördervereins „Kirche Lindenberg e.V.“

5 März 2014

Liebes FV- Mitglied, liebe Sponsoren und Freunde des Vereines,

 

hiermit laden wir zu unserer diesjährigen Vollversammlung ein.

Termin:                              Samstag, den 05.04.2014

                                           14.00 Uhr

Ort:                                     Versammlungsraum der Gemeinde Lindenberg

                                           (im Kindergartenhaus)

Tagesordnung:                    – Bericht des Vorsitzenden Herrn Hanns- Ludwig Viebahn

                                           – Bericht des Kassenwartes Frau Petra Czesnick

                                           – Ausblick auf Vorhaben in näherer und fernerer Zukunft

                                           – Information zum Baugeschehen „Winterkirche“

                                           – gemütlicher Teil mit Kaffee und Kuchen

Bitte bringen Sie Freunde, Bekannte, Nachbarn und Interessierte mit!!!

 

Mit freundlichen Grüßen

Hanns- Ludwig Viebahn

 

P.S.: Der Jahresbeitrag kann am 05. April 2014 entrichtet werden.