Beiträge getagged ‘Lindenberg’

2. Lindenberger Gesundheitstag am 17.11.18 von 12.00 – 16.00 Uhr

15 Oktober 2018

Eröffnung Bilder-Ausstellung – 15.07.2017 um 16.00 Uhr

28 Juni 2017

Vollversammlung 2015

7 August 2015

Was gab`s Neues auf der Vollversammlung unseres Vereins?

Am 22. Mai 2015 fand unsere diesjährige Vollversammlung im Gemeinderaum in Lindenberg statt.
Als erstes gab der Vorsitzenden H.- L.. Viebahn einen Bericht, der sich auf die Baufortschritte beim Turmraumbau, die begonnene Rekultivierung des Friedhofes, Baumschnitt- und fällungsarbeiten und die Organisation eines Konzertes der Kleinen Kantorei Demmin zur Orgeleinweihung bezog. Kritisch wurde angemerkt, dass die oft schon bemängelte Nichthörbarkeit der Glocke im Ort noch immer nicht behoben worden ist.

Die Pastorin Bernds-Fischer informierte über den Verkauf des ehemaligen Pastorates von Lindenberg an Herrn Thiedemann und gab den Einweihungstermin für den Turmraum bekannt : 6. September 2015. Propst Panknin wird unser Gast sein.

Es folgte der Finanzbericht von P. Czesnick.

Nun zu den künftigen Vorhaben :
Organisation von 1 -2 Konzerten pro Kalenderjahr
Kauf von neuen Stühlen für den Turmraum/ Winterkirche
Sparvorhaben für eine 2. Glocke
Organisation von einer Ausstellung pro Kalenderjahr ( einheimischer Künstler )
weitere Rekultivierung des Friedhofes ( Umgestaltung des hinteren Teils zu einem Arboretum )

Rücktritt und Entlastung des Vorstandes

Auf der diesjährigen Vollversammlung trat unser langjähriger Vorsitzender H.-L. Viebahn aus Altersgründen zurück. Unsern Dank für seine geleistete Arbeit bekundend ernannten wir Ihn zum Ehrenvorsitzenden des FV Kirche Lindenberg e.V. Ohne seine Hingabe ans Projekt wäre der Kirchturm wohl heute noch eine Ruine.
Nun stand die Neuwahl des Vorstandes an : drei Vorstandsmitglieder
Vorsitzender: Thomas Herold
Stellvertreter: Daniel Otto
Schrift- und Kassenwart: Petra Czesnick

Für die Arbeit, die nunmehr anliegt, wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit mit dem KGR Hohenbollentin-Lindenberg unter der Leitung von Fr. Pastorin Bernds-Fischer, neue Mitglieder im Förderverein, die unsere Altersstruktur etwas verjüngen und das Wichtigste – GOTTES Segen für all unsere Bemühungen.

Verfasser P. Czesnick

Lindenbergs kleine Kirchen-Königin erklingt nun wieder ganz romantisch

4 Januar 2015

Der Nordkurier, Demminer Zeitung berichtete am 29.12.2014 folgendes:

 

Klein, aber fein: Die Orgel in der Lindenberger Dorfkirche klingt nach ihrer Restaurierung nun wieder so romantisch wie vor fast 150 Jahren von Barnim Grüneberg intoniert.    Foto: Thoralf Plath

Klein, aber fein: Die Orgel in der Lindenberger Dorfkirche klingt nach ihrer Restaurierung nun wieder so romantisch wie vor fast 150 Jahren von Barnim Grüneberg intoniert. Foto: Thoralf Plath

 

von Thoralf Plath

 

O du fröhliche: Rechtzeitig zum Heiligabend wurden die Orgelbauer fertig! Jetzt „stimmt“ sie wieder, die Dorfkirche von Lindenberg: Die kleine Grüneberg- Orgel hat ihre Stimme zurück. Schön und klar wie vor 150 Jahren.

 

Lindenberg. Waltraud John freut sich immer noch, auch zwei Tage nach Weihnachten. „Gespielt wurde sie ja vorher auch, aber da waren eben viele Töne kaputt. Jetzt klingt sie doch ganz anders“, sagt die Küsterin der Lindenberger Dorfkirche. „Und das an Heiligabend, die Kirche voll und dann Weihnachtslieder mit der renovierten Orgel, das war natürlich besonders schön.“

 

Nun „stimmt“ sie also auch wieder, Lindenbergs gotische Wehrkirche auf ihrem Hügel am Rand des Augrabentals. Erst drei Jahre ist es her, seit sie ihren spitz aufragenden Turm wiederbekam, und nun klingt auch die in der Empore hineinkomponierte Orgel wieder so, wie sie der berühmte Stettiner Orgelbaumeister Barnim Grüneberg anno 1867 geschaffen hatte: ausgeprägt romantisch, mit elf weich intonierten Registern.

 

Die Schäden an dem fast 150 Jahre alten Instrument seien „beträchtlich“ gewesen, entsinnt sich der Orgelbeauftragte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, Stefan Zeitz. Und lobt die Arbeit Andreas Arnolds und seiner Firma „Mecklenburger Orgelbau“ aus Plau am See: Nach der umfangreichen Restaurierung komme das Klangbild dem romantischen Original Grünebergs nun wieder sehr nahe.

 

Das fand zur Einweihung im Advent auch Kirchenmusikdirektor Thomas Beck, als Demminer Kantor mit Meister Grünebergs romantischen Klängen bestens vertraut: Auch die Demminer Orgel, ursprünglich ein Werk des Berliner Carl August Buchholz, ist im 19. Jahrhundert von dem Stettin Genie erweitert worden und zählt heute zu den bedeutendsten Romantik- Instrumenten im Ostseeraum.

 

Mit so einer Perle kann die Lindenberger Grüneberg- Orgel natürlich nicht mithalten. Doch die Musikauswahl des Einweihungkonzertes, eingespielt mit der Kleinen Kantorei aus Demmin und von Prätorius bis zu Benjamin Britten reichend, zeigte, das auch diese kleine Königin der Sakralmusik ein Publikum zu bezaubern versteht.

 

Mit Lindenberg hat Pastorin Else Bernds- Fischer in ihrem Pfarrbereich nun die dritte restaurierte Orgel – nach Schwichtenberg und Hohenbollentin im vorigen Jahr. Möglich wurde das unter anderem durch eine Spende des Demminer Orgelfördervereins, der sich die Rettung gerade der kleinen Dorfkirchen- Orgeln zu einer seiner vornehmsten Aufgaben gemacht hat.

 

Kontakt zum Autor

t.plath@nordkurier.de

 

 

Und so klingt die Orgel jetzt:

Pièce d’Orgue von Johann Sebastian Bach, gespielt von KMD Thomas K. Beck

 

Orgelkonzert mit Chorgesang zur Orgel- Wiedereinweihung

4 Dezember 2014

Adventliche Chor- und Orgelmusik erklingt in der

Kirche Lindenberg
am Freitag, den 12. 12. 2014
um 19.00 Uhr
Konzert zur Wiedereinweihung der Orgel
mit der Kleinen Kantorei
unter der Leitung von KMD Th. K. Beck

Zur Förderung der Kirchenmusik in unserer Gemeinde wird
am Ende des Konzertes um eine Spende gebeten.

Die Kirche ist beheizt, für warme Getränke wird gesorgt.

Eitel Sonnenschein über der Winterkirche

18 Juni 2014

Der Nordkurier, Demminer Zeitung berichtete am 17.06.2014 mal wieder über unsere Lindenberger Kirche folgendes:

 

Von Jana Otto

Nachdem im vergangenen Oktober historische Zeichnungen in der Lindenberger Kirche aufgetaucht waren,  wurden die Bauarbeiten an der Winterkirche erst einmal
gestoppt. Jetzt nimmt das Projekt Winterkiche wieder Fahrt auf.

 

Hanns_Ludwig_Viebahn

Optimistischer Blick: Hanns- Ludwig Viebahn. FOTO: JOT

LINDENBERG. „Wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr fertig wird“, sagt Hanns-Ludwig Viebahn, Vorsitzender des Kirchfördervereins. Unter dem 2013 neu aufgestellten Lindenberger Kirchturm soll auf knapp
25 Quadratmetern ein Raum entstehen, der in der kalten Jahreszeit für Gottesdienste und andere kirchgemeindliche Arbeit genutzt werden kann. Der große Vorteil: Der durch eine Glaswand mit dem Kirchenschiff verbundene Raum lässt sich gerade im Winter viel einfacher beheizen – währenddessen die Gemeindeglieder nicht auf den Blick auf den schönen Lindenberger Altar verzichten müssen. Der Optimismus des Fördervereins-Vorsitzenden ist nicht unbegründet. Schließlich sind ein Großteil der Arbeiten bereits erledigt. Es wurden Wände verputzt, Lichtbänder eingesetzt, die Elektrik für die Wärmestrahler verlegt. Was momentan noch fehlt, ist der Fußbodenbelag sowie die besagte Glaswand. Doch die kann erst eingebaut werden, wenn ein Restaurator den Torbogen genauer unter die Lupe genommen hat. Während der Bauarbeiten waren dort nämlich im vergangenen Oktober historische Zeichnungen freigelegt worden, die solange im Verborgenen schlummerten. „Dieser ursprüngliche Eingang ist nach dem Kirchturmbrand 1920 zugemauert worden, um die Kirche abzudichten“, weiß Hanns-Ludwig Viebahn. Erst das Feuer, dann das jahrzehntelange Regenwasser haben ihre Spuren am alten Gemäuer und an den vergessenen Zeichnungen hinterlassen. Um noch zu retten, was erhalten geblieben ist, nimmt sich in diesen Tagen ein Restaurator der Sache an. Wenn er sein Werk vollendet hat, können auch die restlichen Arbeiten vollbracht werden. Vorausgesetzt, der Kirchgemeinderat kann auf seiner nächsten Sitzung noch ausstehende Entscheidungen treffen. So ist derzeit beispielsweise noch nicht klar, welchen Fußbodenbelag die Winterkirche bekommt. Holz, Beton oder Fliesen stehen zur Diskussion. Hanns-Ludwig Viebahn und seine Mitstreiter im Förderverein haben ihre Entscheidung diesbezüglich schon getroffen. „Die Mehrzahl tendiert zu Holz“, sagt der Vorsitzende. Doch egal, was schließlich verlegt wird, eines steht für Hanns-Ludwig Viebahn schon jetzt fest: „Unsere Kirche hat durch diesen Bau mächtig gewonnen.“

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 17.06.2014

 

 

2 neue Fotos von der Kirche Lindenberg

18 Mai 2014

Wie versprochen habe ich nun endlich ein Luftbild von der Kirche Lindenberg, welches ich während meiner Fahrt mit dem Heißluftballon am 29.04.2014 mit dem Ballonteam Usadel, von Lindenberg nach Teterow, gemacht habe, online gestellt. Zudem hat mein Freund Sebastian noch ein Foto von unserer schönen Kirche im Mai 2014 gemacht. Man findet die Fotos unter der Rubrik „Kirche“.

Der wetterwendische Turmhahn

6 April 2014

Diesen Bericht zu unserem schönen Wetterhahn der Kirche Lindenberg schrieb Paula Lembcke in der Zeitung “ Die Kirche“ vom 20. Mai 1979:

Viele Jahrzehnte hindurch stand der Turmhahn der Lindenberger Gemeinde im Kreis Dem/min seinen Bewohnenrn zur Mahnung und zur Mitteilung der Windrichtung auf der Höhe des spitzen Kirchturms. Am 09. April 1920  schlug der Blitz in den Turm ein. Der Turm brannte bis auf die noch heute zu sehenden Grundmauern ab. Nach vier Jahrzehnten entdeckte man den „getreuen“ Hahn in einem Abstellraum des Pfarrgehöftes. Da die Glocken damals durch die Hitze geschmolzen sind, weiß niemand, wie der Hahn das Feuer überstand. Der Schmied des Dorfes konnte den alten Kupferglanz nach gründlicher Bearbeitung wieder hervorholen und alles, was verbogen war, richten. Der Hahn trägt eine Krone, hat einen hervorgehobenen Kropf und auf einer erhöhten Stange einen Stern.

 

Als zum Erntedankgottesdienst 1978 der Pfarrer der Gemeinde das Gotteshaus betrat, stand zu seiner Überraschung der Hahn auf seinem alten Ständer mit einer Kugel neben dem Altar. Dort soll er nun nicht mehr die Windrichtung angeben, aber er kann die Gemeinde an das erinnern, was vor dem Tode unseres auferstandenen Herrn zwischen Jesus und seinem Jünger Petrus geschah. Petrus sprach zu Jesus: „Wenn sie auch alle Ärgernis nähmen an dir, so will ich’s doch nimmermehr tun.“ Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Nachzulesen bei Matthäus, Kapitel 26 in den Versen 33 und 34 sowie 69 bis 75.

 

Männerchor befreit romantische Seelen

18 September 2013

Der Nordkurier berichtete am Montag, den 16.09.2013, über unser schönes Benefizkonzert:

 

Von Jana Otto

 

Einen kurzweiligen Konzertabend in der Lindenberger Kirche bescherte der Klenzer Männerchor den Gästen. Die Herren  verzichteten auf die Gage und riefen stattdessen zu Spenden auf.   FOTO: JANA OTTO

Einen kurzweiligen Konzertabend in der Lindenberger Kirche bescherte der Klenzer Männerchor den Gästen. Die Herren
verzichteten auf die Gage und riefen stattdessen zu Spenden auf. FOTO: JANA OTTO

 

Mit viel Humor und großartigem Gesang sorgte der Klenzer Männerchor für einen gelungenen Konzertabend in der Lindenberger Kirche. Eine Gage gab es dafür jedoch nicht.

 

LINDENBERG. Das Schmunzeln konnten sich die Konzertbesucher in der Lindenberger Kirche an so manchen Stellen nicht verkneifen. Denn der Funke, den der Klenzer Männerchor mit seinem Programm entzündete, sprang augenblicklich auf das Publikum über. Und das nicht nur dank des Gesangs der sieben Herren unter Leitung von Klaus Richter, sondern auch, weil Thomas Guderle die Gäste sehr charmant durchs Programm führte und tiefe Einblicke in Männerseelen gewährte. Doch dazu später. Anfangs nämlich brachten die Sänger geistliche Chormusik zu Gehör und die Gäste konnten so erst einmal ankommen in der gemütlichen Lindenberger Kirche. Die nicht zufällig für diesen Konzertabend ausgewählt wurde. Denn der Förderverein der Kirche und die Kirchgemeinde hatten das Ensemble eingeladen, mit der Bitte, ein Benefizkonzert zu veranstalten. In dem neu errichteten Kirchturm wird eine Winterkirche eingerichtet, für die aber noch Spenden gesammelt werden müssen. Die Herren ließen sich nicht lange bitten und kamen dem Wunsch gerne nach, was für sie einen Verzicht der Gage bedeutete. „Der schnöde Mammon spielt in unseren Lieder keine Rolle, also sollten auch Sie sich davon trennen“, ermunterte Thomas Guderle das Publikum. Zwar spielte das Geld musikalisch wirklich keine Rolle, das Programm jedoch bot ansonsten eine breite Themenvielfalt und so manch einer auf den Kirchenbänken erhielt völlig neue Einblicke. Denn die Herren zeigten sich von ihrer romantischen Seite und wie Thomas Guderle augenzwinkernd versicherte, bestehe quasi jeder Mann aus Romantik und mitunter könnten die Herren der Schöpfung gar nicht anders, als diese aus sich heraus zu lassen. Und das taten sie dann auch, musikalisch. Ob unerfüllte Liebessehnsucht, quälender Trennungsschmerz, männliches Verlangen oder die gefürchtete Midlife-Crises – der Chor ließ praktisch nichts unerwähnt. Dabei interpretierten die Männer nicht nur deutschsprachige Lieder ebenso wurde englisch, russisch und sogar tschechisch gesungen. Dem Publikum bereitete dabei nicht nur das Zuhören großen Spaß, sondern auch das Zuschauen. Die Freude über das gemeinsame Singen stand den Mitgliedern des Chores ins Gesicht geschrieben und übertrug sich auf die Zuhörer. Und so war es keine Überraschung, dass die Lindenberger und ihre Gäste den Klenzer Männerchor nicht ohne eine Zugabe aus der Kirche entließen. Mit dem „Abendlied zu Gott“ im Ohr verließ das Publikum das Gotteshaus und zeigte sich spendabel. 306,01 Euro landeten schließlich in dem Spendentopf. Und damit sind der Verein und die Kirchgemeinde ihrem Ziel, die Winterkirche noch vor der kalten Jahreszeit einzurichten, wieder ein Stückchen näher gekommen.

Kontakt zur Autorin
j.otto@nordkurier.de

 

Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 16.09.2013

Ankündigung Benefizkonzert am 13.09.2013

9 September 2013

Benefizkonzert

Freitag, den 13. September 2013, um 19.00 Uhr

Geistliche und weltliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten

gestaltet vom Klenzer Männerchor